AKTUELLE PROJEKTE IM LIMMATTAL

Verkehrsprojekte (Auswahl)

Limmattalbahn

Das auf Grund der Entwicklung absehbare Verkehrswachstum kann nur durch einen deutlichen Anstieg bei den Anteilen des ÖV und des Fuss- und Veloverkehrs abgedeckt werden. Mit der Limmattalbahn wird entlang der Siedlungs- und Entwicklungsschwerpunkte ein leistungsfähiger und schneller Feinverteiler realisiert. Sie bildet für die urbane Entwicklung des Limmattals eine zentrale Erschliessungsvoraussetzung und stellt eine attraktive Verbindung in die Stadt Zürich her.

www.limmattalbahn.ch

Kesslerplatz Schlieren
(Quelle: Limmattalbahn AG)

 

Ostaargauer Strassenentwicklung (OASE)
Die Bevölkerung im Ostaargau wächst im Vergleich zum Rest des Kantons überproportional und damit auch der Verkehr. Das Gesamtkonzept Ostaargauer Strassenentwicklung «OASE» schafft die Voraussetzungen, um die Mobilität von morgen bewältigen zu können. Ein wichtiges Teilprojekt ist der Umbau des Schulhausplatzes in Baden.

mehr Infos

Schulhausplatz Baden
(Quelle: Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt)

 

S-Bahn Haltestelle Silbern

Im Gebiet Silbern in Dietikon haben sich verschiedene Einkaufszentren angesiedelt. Das Gebiet Silbern liegt peripher am Siedlungsrand von Dietikon und ist lediglich von der Buslinie 309 durch den ÖV erschlossen. Im kantonalen Richtplan Zürich ist deswegen eine S-Bahn-Haltestelle Silbern vorgesehen.

IG Silbern


Geplante Haltestelle Silbern Dietikon (Quelle: IG Silbern)

 

Honerettunnel SBB

Der Honerettunnel der SBB soll eine Entlastung der heutigen Stammstrecke im Limmattal bewirken und damit die benötigten Kapazitäten schaffen, um die im Richtplan vorgesehene S-Bahn-Haltestelle Silbern betrieblich zu ermöglichen und deren Zweckmässigkeit abzuklären. Nach derzeitigem Stand der Planungen verlässt die Neubaustrecke im Bereich Altstetten die Stammstrecke im Limmatal.

Mehr Infos

Autobahnausbau Gubristtunnel

Mit dem Ausbau der Nordumfahrung Zürich zwischen Limmattaler Kreuz und Anschluss Seebach wird ein nationales Nadelöhr und Unfallschwerpunkt im Hochleistungsstrassennetz beseitigt. Mit dieser Kapazitätsanpassung wird zudem der Nachfragedruck auf das Kantonsstrassennetz im Limmattal vermindert und dadurch werden gute Voraussetzungen geschaffen, um dessen Funktionsfähigkeit langfristig zu sichern.

www.nordumfahrung.ch

Veloschnellroute Limmattal

Es fehlt im Limmattal vor allem an schnellen Veloverbindungen mit wenig oder keinen Haltezwängen für Pendler. Herzstück des Velonetzausbaus im Limmattal ist eine Veloschnellroute, welche künftig Zürich Altstetten mit Killwangen verbindet. Im Zürcher Gebiet liegt dabei die Pilotstrecke. Diverse Schwachstellen im Velonetz, hauptsächlich entlang von stark befahrenen Strassen, sollen behoben werden.

 

Siedlungsentwicklung

Während ein grosser Teil der Industrieareale bereits transformiert wurden oder gerade in Transformation sind, gibt es zukünftig neben den verbleibenden Industriearealen auch Gewerbeareale an gut erschlossenen Lagen, die transformiert werden und zunehmend zu Mischgebieten umgewandelt werden. Grössere zusammenhängende unbebaute Flächen finden sich in Dietikon (Niderfeld) und in Spreitenbach (Kreuzäcker). Diese Flächen sind eher peripher zum jeweiligen Siedlungsgebiet gelegen, werden aber mit dem geplanten Bau der Limmattalbahn optimal erschlossen werden können.

Nebst der Mobilisierung und Überbauung der nicht überbauten Bauzonenflächen muss der massgebliche Teil des prognostizierten Wachstums über die Innenentwicklung aufgefangen werden. Der Grossteil der Wohnungsbestände im Limmattal wurde in den Nachkriegsjahren, zwischen den 50er und den 80er-Jahren erstellt. Diese liegen heute an zentraler, gut erschlossener Lage. In den Gemeinden des Limmattals besteht innerhalb dieser Strukturen ein grosses Potenzial für stadträumliche und architektonische Erneuerung verschiedener Quartiere


Glanzenberg mi S-Bahnhalt
(Quelle: Google Earth)

Freiraumentwicklung

Die vielfältige Landschaft des Talraums mit ihren Hügelflanken und dem blauen Band ist der zentrale Standortfaktor in einem sich dynamisch verändernden und noch dichter besiedelten Raum. Dabei ist der engere Flussraum als Rückgrat zu verstehen und mit der Gestaltung der Nebenflüsse können die Querverbindungen gestärkt und der Erholungswert des Gesamtraums verbessert werden. Siehe auch Agglopark Limmattal.


Limmatuferweg