Regionale 2025

Projektschau

Limmattal

PLAY!

4 Städte, 12 Gemeinden, 2 Kantone – vereint und gemeinsam.

Neue Ideen für Gesellschaft, Raum und Kultur.

Wegweisende Projekte für ein vernetztes Limmattal.

Eine Plattform für Menschen, die das Limmattal gestalten.

Impulsgeberin und Motor für die Region.

Einen Meilenstein gesetzt

Die Zwischenschau 2019 mit dem Motto «Regionale 2025 auf Tour» ist Geschichte. Ihre Veranstaltungen waren gut besucht. Das Ende der Zwischenschau ist aber erst ein Anfang. Ein Rück- und Ausblick der Geschäftsstelle der Regionale 2025.


«Immer mehr Limmattalerinnen und Limmattaler lernen die Regionale 2025 kennen. Und im November wissen sie, was wir erreichen wollen.» Mit dieser Zielsetzung starteten wir im Mai in die Zwischenschau 2019. Jetzt, sechs Monate später, blicken wir zurück und halten fest: Wir haben unser erstes Ziel erreicht! Die Einwohner des Limmattals lernten die Regionale 2025 kennen. Sie wissen, dass es uns gibt. Sie wissen, dass wir eine Plattform für das Limmattal sind und dass wir innovative Projekte aus der Region und für die Region fördern. Und das motiviert uns, jetzt noch mehr Gas zu geben!

Wir waren in diesen sechs Monaten sehr oft im Limmattal unterwegs. Das Motto «Regionale 2025 auf Tour» gab das Programm vor – ein Programm, das Begegnung, Austausch und Information vor Ort in den Mittelpunkt stellte. Unterstützend wirkte dabei unser buntes Lastenvelo, das uns überallhin begleitete und für hohe Sichtbarkeit sorgte. Genauso hilfreich waren die Informationstafeln, die während der Zwischenschau in den sechzehn Partnergemeinden der Regionale 2025 und an zehn Projektstandorten aufgestellt waren.

Das Limmattal «er-fahren»
Bereits der Auftakt der Zwischenschau 2019 bildete einen Höhepunkt: Rund 50 Personen fuhren mit uns Anfang Mai von Wettingen über Dietikon nach Schlieren. Die Velotour führte grösstenteils der Limmat entlang und machte an verschiedenen Orten Halt – so auf dem Würenloser Landsitz «Bickgut», an einigen Projektstandorten wie am Limmatufer in Neuenhof und natürlich vor unserem Büro in Dietikon. Überall dort durften wir auf die Ziele einzelner Projekte hinweisen.

Foto: Regionale 2025
Gemeindeammann Susanne Voser, Neuenhof

Mit der Zwischenschau 2019 legten wir grossen Wert auf Erlebnisse. Im Rahmen eines «Klangspaziergangs» konnte man zum Beispiel Dietikon über stadtspezifische Geräusche, Töne und Laute entdecken. Dieser Spaziergang wurde zweimal durchgeführt und entstand in Kooperation mit dem Projekt «Ruheorte.Hörorte.». Auch die erstmals durchgeführten «Klangblitze» begeisterten mit sehr unterschiedlichen Klängen (Projekt: «Klangteppich Limmattal»). Etwa 500 Personen wohnten den Pop-up-Konzerten und -Tanzdarbietungen an verschiedenen Orten im Limmattal bei; musiziert und getanzt wurde unter anderem im Klostergarten, in der Unterführung oder im Museum.

Foto: Christoph Gurtner
«Klangblitze» entlang der Limmat:  Natmove in Baden

Limmattal – alles andere als ein «Unort»
Die Regionale 2025 möchte die Identität des Limmattals stärken. Man soll stolz darauf sein, im Limmattal zu leben und zu arbeiten. Dazu gehört, dass man den natürlichen und kulturellen Reichtum des Tals wahrnimmt, und das gelingt bisweilen am besten, wenn man die eigene Perspektive ändert.

Die Landschaftsausstellung «WACHGEKÜSST» – der zweite Höhepunkt der Zwischenschau 2019 – versuchte genau dies. Sie präsentierte Installationen von Studierenden, die sich künstlerisch mit Herausforderungen der Landschaft des Limmattals auseinandersetzten. Ihre Arbeiten regten zum Nachdenken an und boten zugleich die Gelegenheit, den Ausstellungsraum – den Limmattaler Grenzraum der Kantone Aargau und Zürich – zu erleben (Projekt: «Korridor Hüttikerberg-Sandbühl»).

Foto: M. Bertschi
L wie Limmattal (Projekt Limmattal Hills: Patrick Dangelmai, Dominic Vukovic, Moritz Gut; HTWG), Foto: M. Bertschi

Medien berichteten rege über uns 
Offen über Herausforderungen informieren, Menschen zusammenbringen, Grenzen überwinden – das sind Aufgaben, die wir seit unserer Gründung angehen. Jedes Projekt, das wir unterstützen, zeigt eine zukunftsgerichtete Lösung für eine der Herausforderungen des Limmattals. Dazu reicht in einem ersten Schritt bereits eine Begegnung, die eine Diskussion auslöst. Im Rahmen eines von uns organisierten Forums konnten sich Interessierte über die Zukunft des Rangierbahnhofs Limmattal informieren und sich mit Fachleuten darüber austauschen (Projekt: «Zukunft Rangierbahnhof»).

Ein ähnliches Ziel verfolgte der «Kulturtisch», zu dem wir gemeinsam mit der Kulturbeauftragten der Stadt Dietikon, Irene Brioschi, einluden. Kulturschaffende und -verantwortliche des Limmattals sollten sich kennenlernen und sich untereinander vernetzen (Projekt: «KulTour Limmat»). Auch dadurch konnte die Zwischenschau Akzente setzen.

«Das war mir neu!», «Gut, dass sich endlich jemand drum kümmert», «Ich bin jetzt schon Fan der Regionale 2025»: Rückmeldungen dieser Art erreichten uns oft im Laufe der Zwischenschau 2019. Es ist uns offenbar gelungen, ein besonderes Licht auf das Limmattal zu werfen. Wir konnten Überraschendes und Unbekanntes zutage bringen, ohne Gängiges und Bekanntes zu verbergen. Wir konnten auf die Stärken hinweisen, ohne die Schwächen wegzulassen.

Und: Wir haben das Limmattal als zusammenhängenden Raum in den Vordergrund gerückt, mit seinem Angebot, mit seinen Menschen – einen Raum, der sich selbstbewusst weiterentwickeln will. Die Medien berichteten in fast 100 Beiträgen darüber. 6500 Flyer, Newsletter, Karten und Plakate machten auf die Events der Zwischenschau aufmerksam – ferner konnten wir 1000 «Limmat-Böötle»-Guides, über 500 Projektlandkarten und gedruckte Kurzporträts der Regionalen 2025 verteilen.

«Danke, dass ihr das macht»
Die Arbeit geht nun nahtlos weiter. Bis Ende dieses Jahres werden wir weitere Projekte vorstellen, die sich für die Aufnahme in die grosse Ausstellung im Jahr 2025 bewerben. Ausserdem sind weitere Entdeckungstouren durch das Limmattal als auch Diskussionsrunden geplant. Wir werden zudem Veranstaltungen im Rahmen unserer Projekte ausrichten. Themen wie Mobilität, Arbeit, Wohnen und Wirtschaft müssen genauso im Fokus stehen wie Kultur, Natur und Gesellschaft. Darauf richten wir unser Augenmerk. Und: Wir müssen die gewonnene Aufmerksamkeit nutzen, um unsere Anliegen und Ziele weiter voranzubringen.

Der mehrere Meter grosse Buchstabe «L», der während der Ausstellung «WACHGEKÜSST» am Waldrand des Junkholzes bei Dietikon aufgestellt und von Weitem gut sichtbar war, steht sinnbildlich für die Zwischenschau 2019: Das «L» soll in Anlehnung an das berühmte «Hollywood-Sign» zum riesigen Schriftzug «LIMMATTAL» ergänzt werden – und die Regionale 2025 will mithelfen, das Limmattal in eine grossartige Zukunft zu führen. Das grosse «L» markiert genauso wie die Zwischenschau 2019 einen Anfang. Mit grossem Engagement möchten wir uns bis zum Jahr 2025 laufend steigern.

«Danke, dass ihr das macht», lautete das Feedback einer Spaziergängerin in der Landschaftsausstellung. In seiner Prägnanz und Kürze beweist es: Die Limmattalerinnen und Limmattaler haben verstanden, worum es uns geht. Das zu erreichen, war eine der Zielsetzungen der Zwischenschau 2019. Der grosse Aufwand zahlte sich aus, und darüber freuen wir uns ausserordentlich.

Zwischenschau 2019

Die Highlights 2019

Ein Rückblick in Bildern

Zwischenschau 2019 in Zahlen

Dauer:                                                               6 Monate
Veranstaltungen:                                        16
Eröffnungsevents:                                      8
Aktiv involvierte Personen:                 300
Besucher Veranstaltungen:                  2500
Medienbeiträge:                                          100
Informationstafeln im Limmattal:   26
Posts auf Social Media:                           400
Verteilte Unterlagen:                                 8000

Die nächste Zwischenschau wird 2022 ausgerichtet.