Regionale 2025

Projektschau

Limmattal

PLAY!

4 Städte, 12 Gemeinden, 2 Kantone – vereint und gemeinsam.

Neue Ideen für Gesellschaft, Raum und Kultur.

Wegweisende Projekte für ein vernetztes Limmattal.

Eine Plattform für Menschen, die das Limmattal gestalten.

Impulsgeberin und Motor für die Region.

Bevölkerungsumfrage

Wie tickt das Limmattal?

Rund 2000 Personen gaben in einer repräsentativen Umfrage ihre Meinung zum Limmattal preis. Sie zeigt, dass das Limmattal über einen hohen Wohlfühlfaktor verfügt und die Summe der vielfältigen Identitäten als positiv empfunden wird.


Das Limmattal zählt zu den am schnellsten wachsenden Regionen der Schweiz. Für die Kantone Aarau und Zürich ist das Limmattal Wachstumsmotor und Naherholungszone zugleich. Im Rahmen einer Studie kommt die dort ansässige Bevölkerung zu Wort. Ziel der Befragung war unter anderem, eine Übersicht über die Ansprüche, Wünsche, Lebensgewohnheiten und das Selbstverständnis der Menschen im Limmattal zu erhalten. Zudem sollte überprüft werden, inwiefern eine regionale Kooperation erwünscht und sinnvoll ist. Und in diesem Zusammenhang, ob die Aktivitäten der Regionale 2025, die von 16 Gemeinden und Städten des Limmattals getragen wird, die Bevölkerung ansprechen und deren Bedürfnissen entsprechen. 

Stärken überwiegen allfällige Schwächen 

Das Limmattal wird als Wohnregion sehr geschätzt: 94 Prozent der Befragten geben an, sich im Limmattal wohlzufühlen. Mit dem Anschluss an die Stadt Zürich bewegen sich nur wenige Limmattalerinnen und Limmattaler häufig ausserhalb des Tals. Sie verbringen neben der Zeit am Arbeitsplatz auch ihre Freizeit grösstenteils im Limmattal. In den Augen der Befragten überwiegen die Stärken der Region allfällige Schwächen bei weitem. Vor allem der Mix zwischen Stadt und Land überzeugt. 

Dennoch gibt es Schattenseiten: Die Mobilität wird als grösste Schwäche beurteilt, aber auch von einer Mehrheit zu den Stärken gezählt. Verkehrsüberlastung, Lärm- und andere Emissionen sowie die vielen Autos sind die Kehrseite der dynamischen Region. Zu den Herausforderungen gehört ebenso der Umwelt- und Naturschutz, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie der Erhalt der Wohnqualität. 

Die Befragten lieben ihr Tal – mit vielfältigen Identitäten 

19 Prozent der Befragten verstehen sich in erster Linie als Limmattalerinnen und Limmattaler. Trotz hohem Wohlfühlfaktor besteht in der Mehrheit keine gemeinsame Limmattaler Identität. Viel eher existieren zahlreiche verschiedene lokale Identitäten relativ unabhängig nebeneinander.

Das Limmattal zeichnet sich insgesamt durch Homogenität im Kleinen und Heterogenität im Grossen aus. Die Kantons- und Gemeindegrenzen, aber auch die soziale Diversität erschweren in den Augen der Befragten zuweilen den Austausch und die Zusammenarbeit. Die Bevölkerung des Limmattals erkennt aber auch grosses Potenzial für eine stärkere Aktivierung der eigenen und kollektiven Verbundenheit und befürwortet eine regionale Zusammenarbeit im Limmattal über die Gemeinde- und Kantonsgrenze hinweg. So befürwortet beispielsweise eine Mehrheit die regionale Zusammenarbeit bei den Erholungsangeboten. 

Die Studie

Die Studie wurde von gfs.bern im Auftrag der Abteilung Raumentwicklung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau und des Amts für Raumentwicklung der Baudirektion des Kantons Zürich unter Mitarbeit der Regionale 2025 durchgeführt. Sie basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung von rund 2000 Limmattalerinnen und Limmattalern, auf zwei Fokusgruppen sowie auf der Analyse von Sekundärdaten, die zur Erstellung einer Bevölkerungstypologie verwendet wurden. 

Downloads

Was halten Sie vom Limmattal?; Inside Limmattal (Beilage LIZ); 27.10.2022
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Vollständiger Bericht zur Bevölkerungsbefragung
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Key Findings
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Handlungsbedarf fürs Limmattal; Rundschau Süd, 07.04.2022
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Limmattaler Identität fehlt; Limmatwelle, 07.04.2022
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So ticken die Menschen im Tal; Limmattaler Zeitung; 01.04.2022
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Gemeinsame Limmattaler Identität fehlt; Limmattaler Zeitung; 31.03.2022
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