Regionale 2025

Projektschau

Limmattal

PLAY!

4 Städte, 12 Gemeinden, 2 Kantone – vereint und gemeinsam.

Neue Ideen für Gesellschaft, Raum und Kultur.

Wegweisende Projekte für ein vernetztes Limmattal.

Eine Plattform für Menschen, die das Limmattal gestalten.

Impulsgeberin und Motor für die Region.

Freiraum

Ruheorte. Hörorte.

Das Thema Lärm bleibt für das Limmattal und seine Bevölkerung eine Herausforderung. Der dichte Siedlungsraum und der steigende Verkehr wirken sich direkt auf die Geräuschkulisse aus. Im gesamten Limmattal herrscht ein ständiges Hintergrundrauschen. Am stärksten nimmt man dieses Rauschen an den Talhängen und im Flussraum wahr – auch wenn dort teilweise weder Autobahn noch Bahnlinie sichtbar sind. Das Projekt besteht aus mehreren Initiativen, die das Bewusstsein für die akustische Qualität im öffentlichen Raum schärfen und diese mit gezielten Massnahmen aufwerten.

Bedeutung: Das Projekt stützt die Wahrnehmung der Limmattaler Landschaft – mit Fokus auf den Flussraum. Die zwei Initiativen des Projekts lassen sich dank ihres modularen Aufbaus kurzfristig umsetzen. Das Projekt fügt sich ideal in das übergeordnete Konzept des Blauen Bands Limmat ein. Im Dezember 2019 wurde das Projekt vom Bund als eines von 32 unterstützungswürdigen Modellvorhaben für eine nachhaltige Raumentwicklung ausgewählt.

Das Projekt wird entsprechend im Rahmen der Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2020-2024 vom Bund unterstützt.

Projektstand: Das Limmattal stand im Sommer 2022 ganz im Zeichen des Stadtklangs. Dazu machen die beiden temporären Projekte «Wasserschleier auf der Vorstadtbrücke» und das «Wasserschloss im Velohaus» einen konkreten Anfang, mit dem zwei neue Stimmen im Dietiker Zentrum hörbar wurden.

Fotoausstellung im Velohaus

Vom 1.-10. Dezember 2022 findet im Velohaus in Dietikon ein Zusammenspiel von Klang und Bild statt. Der Zürcher Fotograf Björn Siegrist schaut da hin, wo andere wegsehen und zeigt mit seiner Ausstellung «Der Raum drückt und zieht in meinen Ohren» die stillen und noch unentdeckten Orte in Dietikon und Umgebung. Im Velohaus vermischt sich Kunst mit dem Alltag und der unmittelbaren Umgebung. So fragen sich die Besuchenden vielleicht: Ist das die Klanginstallation oder rauschen da wirklich die Blätter? Habe ich diese Hauswand zuvor in der Ausstellung gesehen oder habe ich die gerade eben selbst entdeckt? Zum Flyer der Ausstellung «Der Raum drückt und zieht in meinen Ohren»

Besuchen Sie auch die Website mit verschieden Vorschlägen für Klangspaziergänge: www.ruheortehoerorte.ch

Das Projektteam plant weitere Aktivitäten wie Klangspaziergänge, Veranstaltungen oder Kurse. Wer gerne selber dabei sein möchte, meldet sich unverbindlich unter klang@regionale2025.ch.

Initiator

Kanton Zürich, Baudirektion Tiefbauamt, Fachstelle Lärmschutz

Projektträger

Kanton Zürich, Baudirektion Tiefbauamt, Fachstelle Lärmschutz; Kanton Zürich, Volkswirtschaftsdirektion, Amt für Verkehr. Im Rahmen des Modellvorhabens Nachhaltige Raumentwicklung in Co-Projektträgerschaft mit der Regionale 2025

Projektstatus

Ausgewählt
Nominiert
Vornominiert

Mehr zum Projektstatus

Entwicklungsfeld

Erneuerung
Freiraum
Zusammenleben

Mehr zu den Entwicklungsfeldern

Downloads

Man muss nur genau hinsehen; Limmattaler Zeitung, 24.11.2022
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Es plätschert über der Reppisch; Dietiker Ziitig, 07.07.2022
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Der Wasserschleier zieht viele an; Limmattaler Zeitung, 03.06.2022
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Der Klangmeister von Zürich; NZZ; 07.08.2021
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Wir sind Weghörer; 36km; 21.05.2021
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Plötzlich hört sich alles anders an; Limmattaler Zeitung, 12.07.2019
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Klangspaziergang wird abgesagt, Limmattaler Zeitung, 06.07.2019
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Regionale 2025 erforscht Klänge; Limmattaler Zeitung, 02.07.2019
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Blaues Rauschen: Klangraumgestaltung im Limmattal (2018)
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Klangkünstler will Fontäne in der Limmat in Dietikon installieren; Limmattaler Zeitung, 12.07.2019
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Aufgaben Regionale 2025

Die Regionale 2025 unterstützt die Projektträger sowohl bei der Auswahl der Orte als auch bei der Abstimmung mit den Gemeinden. Sie prüft, ob sich Ähnliches im Aargauer Teil des Limmattals umsetzen lässt.

Storys zu diesem Projekt

«Wir sind Weg­hörer»